Kollagen, Elastin und Hyaluronsäure entstehen nicht im Cremetiegel, sondern werden von deinen eigenen Fibroblasten produziert – den wichtigsten Aufbauzellen des Bindegewebes.
Die entscheidende Frage lautet daher nicht nur: Welche Creme enthält die besten Wirkstoffe? Sondern auch: Wie lassen sich die natürlichen Regenerationsprozesse deiner Haut unterstützen?
Die Kosmetikindustrie setzt dafür auf Peptide, Wachstumsfaktoren und andere Signalstoffe, die die Kollagen- und Elastinbildung anregen sollen. Doch viele Wirkstoffe können die schützende Hautbarriere nur eingeschränkt überwinden. Zudem beeinflussen einzelne Inhaltsstoffe meist nur bestimmte Aspekte der komplexen Hautregeneration.
Die natürliche Regeneration deiner Haut ist dagegen ein fein abgestimmtes Zusammenspiel zahlreicher biologischer Prozesse. Genau hier setzen gezielte Gesichtsmassagen an.
Gesichtsmassagen können die Mikrozirkulation fördern und den Lymphfluss unterstützen. Dadurch wird die Versorgung des Gewebes mit Sauerstoff und Nährstoffen begünstigt und der Abtransport von Gewebeflüssigkeit erleichtert.
Auch das Kollagengerüst deiner Haut, die sogenannte extrazelluläre Matrix, reagiert auf mechanische Reize. Spezielle Dehn-, Hebe- und Massagetechniken bewegen und mobilisieren das Gewebe. Aus der Forschung ist bekannt, dass Fibroblasten auf mechanische Reize reagieren können. Inwieweit Gesichtsmassagen dadurch die Kollagen- und Elastinbildung fördern, wird noch untersucht.
Gesichtmassagen wirken in tieferen Gewebeschichten
Erste Studien deuten zudem darauf hin, dass regelmäßige Gesichtsmassagen auch tiefere Gewebeschichten beeinflussen und die Gesichtskonturen positiv verändern können. Die wissenschaftliche Forschung steht hier allerdings noch am Anfang.
Es geht um dein Wohlbefinden.
Gesichtsmassagen können verspannte Muskeln lockern, Stress reduzieren und für spürbare Entspannung sorgen.
Gesichtsmassagen sind eine einfache Möglichkeit, selbst etwas für deine Haut und dein Wohlbefinden zu tun.